Turin – Stadt der Lichter Zwischen Industriezeitalter und Mittelalter

Ich weiß natürlich nicht, ob das ein offizieller Slogan für Turin ist, aber als ich im Dezember 2010 dort war, war es auf jeden Fall ein Lichterfest!

Turin liegt im Nordwesten Italiens in der Region Piemont. Das Panorama der Alpen im Norden sowie die Hügel des Monferrato im Süden geben der Region ihren Namen: ad pedem montium – am Fuß der Berge. Auch der Name Turin gibt Aufschluss über die Lage der viertgrößten Stadt Italiens: abgeleitet vom keltischem Wort Tau, welches „Berge“ bedeutet.

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Mein erster Eindruck von Turin war ernüchternd. Angekommen in der Nähe des Hauptbahnhofes, sah alles einfach nur nach Industriestadt aus. Aber gut – das ist sie ja auch. Fiat hat hier seinen Hauptsitz. Aber Turin hat auch seine schönen Seiten, die es in den nächsten Tagen zu erkunden galt.

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Das mittelalterliche Schloss Borgo Medievale inmitten des Valentino-Parks entstand anlässlich der Weltausstellung 1884 in Turin. Die Gebäude sind originalgetreue Nachbildungen von piemontesischen und valdostanischen Bauten des 15. Jahrhunderts. Zum Schloss gehört auch ein Dorf und eine riesige Gartenanlage. Das ganze Szenario hat ein bisschen was von Rapunzel und Dornröschen – auf jeden Fall ist es eine traumhafte Ecke zum Entspannen inmitten der viertgrößten Stadt Italiens.

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Weiter gehts zur Superga, eine zwischen 1716 und 1731 errichtete Kirche auf dem gleichnamigen Berg. Traurige Berühmtheit erlangte die Superga am 04. Mai 1949, als bei einem Flugzeugsbasturz am Wallfahrtsberg alle Spieler der Fußballmanschaft des AC Turins ums Leben kamen.

Nun aber zum Lichtermeer. Ich weiß nicht, ob es an der Weihnachtszeit lag oder ob Turin nachts immer so bunt erstrahlt. Ganz abgefahren war eine Licht-Klang-Installation, die ich für euch als Video festgehalten habe.

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