Essaouira Eine Stadt in Blau und Weiß.

Nun also Essaouria. Drei Stunden Fahrt und der Ausflug zur Palast-Ruine liegen hinter uns. Über Hügel nähern wir uns der Stadt, in einer Haltebucht am Rande der Straße pausieren wir. Wäre das Ghana, wären wir hier allein. Aber wir sind hier mit einem Esel- und einem Kamelbesitzer, welche für Fotos Geld haben möchten und geschätzt 20 anderen Touristen, welche erstere, wie wir auch, ignorieren.

Vor uns breitet sich der Blick auf die Atlantik-Küste und die weiß-blaue Stadt Essaouria aus.
Essouira
Ich bin gerne am Meer. Am, nicht unbedingt im. Na gut, wären es die Malediven und der indische Ozean, frei von Algen, Unrat und Quallen – dann würde ich auch ins Meer. Aber der Atlantik ist nun nicht so meins. Wie dem auch sei, das Sitzen am Wasser mag ich gern. Das Rauschen und die Bewegung des Wassers hat etwas ungemein Beruhigendes.

Die Medina von Essaouria ist überschaubar und viel kleiner, als wir dachten. Aber sie ist angenehmer als die in Marrakesch. Die Wege sind breiter, die Händler sind noch mehr von Touristen verwöhnt und deswegen nicht so aufdringlich. Und sie wurde 2001 zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt. Das erscheint angemessen.

Essaouria ist ein beliebtes Ziel für Surfer jeglicher Art. Man muss da nun keinen Zusammenhang herstellen, aber man könnte…vielleicht….: Wir wurden auf jeden Fall alle 10 Minuten angesprochen und gefragt, ob wir nicht ein bisserl Gras kaufen wollen. Aber nein, wollen wir nicht. Wir haben uns lieber in eine Pâtisserie zurück gezogen und zwischen lilanen Kissen und Vorhängen leckere Crêpes und Süßspeisen gegessen. Und danach sind wir an den Strand und haben einfach nur den Ausblick auf uns wirken lassen.

(Ein Klick macht die Bilder groß ;-))

Als wir am Abend zurück fahren, stehen die Ziegen nicht mehr auf den Arganbäumen. Ein unglaublich großer Mond steigt über Dächern empor. Wir sind zurück in Marrakesch.

2 Gedanken zu “Essaouira Eine Stadt in Blau und Weiß.

  1. Stephan Ziehl via Facebook schreibt:

    Oh sehr viel An-die-Wand-damit-Material! Ob es die Detailaufnahmen mit der Extraportion Bokeh auch schon vor dem letzten Fotokurs gegeben hätte?

  2. Bärbel schreibt:

    Das letzte Bild,die Bilder mit dem farbigen Sand und dem unscharfen Hintergrund und die Medina – wären meine Favoriten.
    Man gewinnt den Eindruck bei allen Bildern, es ist eine fast menschenleere Gegend, für Marokko schwer vorstellbar.

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