Videotutorial: Stiftehalter aus Beton Oder: Auf Film gebanntes Einsauen des Wohnzimmertisches.

Einen wunderschönen guten Morgen wünsche ich euch!

Neulich bekam ich auf Instagram die Frage, wie ich denn die Löcher in meine Gefäße bekomme. Und da wurde mein Elan geweckt und ich habe mich an meinem ersten DIY-Video-Tutorial probiert! Viel Spaß beim Anschauen und Nachmachen!

Was ihr alles für einen Stiftehalter aus Beton benötigt:

Materialien

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  • Einen 0,4 l Plastik-Getränkebecher. Kann auch gern auf einer Grillparty geklaut sein, aber bitte ordentlich abspülen.
  • Einen 0,2 l Plastikgetränkebecher. Beschaffungsmaßnahme von Einzelstücken siehe voherigen Punkt.
  • Beton als Fertigmischung oder selbstgemischt. Ich verwende gern den Gießbeton von Boesner.
  • Sand, um den kleinen Becher zu beschweren. Alternativ gehen auch Steinchen oder was sonst zum Beschweren bei euch rumliegt.
  • Wasser
  • Eine oder mehrere Schnüre um die stylischen Knicke in den Becher zu machen.
  • Ein Stäbchen, einen Löffel oder sonst irgendetwas zum Anrühren des Betons.
  • Malerkrepp: falls eure Beschwerungsmaßnahmen nicht ausreichen.

Step 1: Beton anmischen

Tutorial_Stiftehalter_Beton_002Das könnt ihr natürlich auch in einem dritten Gefäß machen, was letztendlich vielleicht sogar sinnvoller ist, da sich der Beton in einem größeren Gefäß besser mischen lässt und sich danach auch besser abschätzen lässt, wie voll man den 0,4 l Plastikbecher machen sollte.

Bitte orientiert euch an die Herstellerangaben zum Mischungsverhältnis auf der Packung eures Betons. Fangt mit weniger Wasser an – verdünnen kann man immer noch.

Step 2: In Form bringen

Tutorial_Stiftehalter_Beton_003Befüllt den größeren Plastikbecher nun etwa zur Hälfte mit Beton (nicht wie im Video – bei mehr Beton gibts ne Sauerei :D) und setzt den kleineren, mit Sand gefüllten, hinein. Falls er trotz der Beschwerung nach oben schwimmt, fixiert ihn noch mit einem Stück Malerkrepp.

Step 3: Becher zerknicken

Tutorial_Stiftehalter_Beton_004Nehmt euch euren Strick oder eure Stricke und bindet sie fest um den Becher, bis Knicke entstehen. Fest verknoten und das wars auch schon. Achtung: bindet nicht zu fest, denn sonst stoßt ihr an den inneren Becher und dort entstehen am Ende Löcher. Das kann man aber durchaus auch als kreatives Element einsetzen. Experimentiert!

Step 4: Warten

Lasst euren Beton nun aushärten. Im Video habe ich in etwa zwei Stunden gewartet, aber das ist von Beton zu Beton sehr unterschiedlich. Das kann auch schon mal einen Tag dauern. Wenn ihr euren Stiftehalter anfasst und nichts mehr nachgibt, könnte der Beton trocken sein.

Step 5: Befreit den Becher!

Tutorial_Stiftehalter_Beton_005Den inneren Becher könnt ihr ganz leicht lösen. Entfernt dafür den Sand und entnehmt den Becher einfach. Beim äußeren Becher wirds minimal schwieriger. Schneidet den Rand mit einer Schere vorsichtig ein und dann könnt ihr den Plastikbecher einfach „abrollen“. Wenn ihr mit einer Konservenbüchse arbeitet, funktionierts genau so, nur dass euch da eine Schere nicht mehr weiter hilft, sondern eher ein Seitenschneider. Und Obacht! Geschnittenes Metall ist natürlich bösartig scharf, da muss man schon aufpassen.

Step 6: Finetuning

Tutorial_Stiftehalter_Beton_006Ränder schleifen und dann den Stiftehalter nach Lust und Laune bemalen. Das wars 🙂

Ich wünsche euch viel Spaß beim Basteln!

Musik: Turbo Tornado by Admiral Bob (c) copyright 2016 Licensed under a Creative Commons Attribution (3.0) license. Ft: Blue Wave Theory

Schale modellieren mit Beton Kindheitserinnerungen

Guten Morgen Bastelfreunde!

Schon als Kind habe ich wahnsinnig gern getöpfert. Die Hände im Matsch, immer Feuchtigkeit und daraus etwas formen und entstehen lassen. Da wohl die wenigsten einen Brennofen bei sich zu Hause haben, ist das Gestalten mit Beton eine ähnliche Freude. Nicht ganz so sinnlich (ja, das meine ich wirklich), aber zumindest ähnlich. Beton kann man gießen, man kann damit aber auch tatsächlich, wenn auch deutlich rudimentärer als mit Ton, modellieren.

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Diese Schalen sind im Grunde ganz schnell und einfach hergestellt. Man braucht nur Beton, einen Luftbalon und ein Gefäß, auf welches der Luftbalon samt Betonhäubchen zum Trocknen gestellt werden kann.

Der erste Versuch ist aber ordentlich daneben gegangen. Ich hatte dem Beton zu viel Wasser beigemischt (Tip: immer erst mal mit der Hälfte der Wassermenge anfangen, die auf der aufgedruckten Anleitung vermerkt ist) und habe die Pampe dann natürlich nicht auf dem Luftbalon zum halten bekommen. Aber beim zweiten Versuch hats geklappt :-).

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Ganz beliebt ist momentan das Dekorieren dieser Schalen mit Effektlack in Kupfer oder Gold. Ich habe mich für Schiefer-Effekt-Lack zum einen und zum anderen für irgendeinen „Eisglanz“-Effektlack entschieden.

Und hier noch ganz schnell ein Foto vom realen Einsatz einer der Schalen.

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Blumenampel-Makramee mit Betonschale und Tillandsien Hängende Gärten

Einen wunderschönen guten Morgen wünsche ich euch!

Jetzt wird  kombiniert: Makramee und Beton. Mit Beton habe ich nun schon öfter gearbeitet: Lampenfassungen, Blumenvasen, Schalen – ein bisschen was werde ich euch irgendwann auch mal zeigen. Außerdem hatte ich Ideenbücher für das Gestalten mit Beton im Briefkasten – es wird also noch lange Zeit weiter gehen :D.

Heute aber erst mal ganz kleine Schalen für Mini-Makramee-Blumenampeln. Die sind wirklich einfach hergestellt. Man braucht nur zweigeteilte Plastikhohlkugeln aus dem Baumarkt in zwei verschiedenen Größen und eben einen Beton der Wahl.

Wie dem auch sei. Man rührt den Beton an, ölt die größere der Plastikhohlkugelhälften von innen und die kleinere von außen ein und kippt ein bisschen Beton in die erstere. Dann setzt man die zweitere hinein und drückt sie tief, beschwert sie mit irgendetwas (ich nehme Sand) und befestigt diese wiederrum mit Malerkrepp, damit die kleine Plastikhohlkugelhälfte auch wirklich nicht auftreibt.

Für die Blumenampel knüpfe ich momentan am liebsten den gedrehten Knoten bzw. Spiralknoten. Demnächst probiere ich mich aber mal an soetwas aus.

Über den wirklich zauberhaften Blog Fee ist mein Name wurde ich vor sicher gut einem Jahr mit Tillandsien bekannt gemacht. Das Zeug war mir gleich sympathisch: Nur ab und an mit Wasser besprühen und alle sind glücklich. Naja, so ähnlich zumindest, aber sehr viel aufwändiger ist es wirklich nicht.

Und hier das Ganze nun in seiner vollen Pracht vor unserem Wohnzimmerfenster:Makramee Beton Tillandsien

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